



Man nehme einen großen Topf und gebe mehrere E-Gitarren, eine Akkustik-Gitarre, ein neuwertiges Keyboard, eine Bassgitarre, ein Drumset, perfekten Satzgesang, die beste Tonanlage mit bestens qualifiziertem Bediener und eine bombastische Lichtshow hinein. Das ganze auf höchster Stufe anbraten und einkochen lassen. Nun muss der größte Anteil PINK FLOYD in den 70er Jahren, den man sich vorstellen kann, hineingegeben werden und ganz wichtig viel viel TOOL. Nach etwa einer Stunde kochen brauchen wir etwas YES (wenn nicht zur Hand kann man wahlweise auch KING CRIMSON nehmen) und geben es mit in den Topf hinein. Wer noch etwas GENESIS mit PETER GABRIEL hat, der darf das auch mit dazu geben, GENESIS ohne PETER GABRIEL geht gar nicht und würde das Gericht verderben.
Zu guter letzt schmecken wir das ganze mit Prisen von RAGE AGAINST THE MACHINE, ENGLISCHEM FOLK (da ist es egal, was man genau nimmt), etwas 80er SYNTHIE-POP (auch hier ist das genaue Gewürz eigentlich egal), BLACK SABBATH und dem obligatorischen LED ZEPPELIN ab.
Schön anrichten und servieren.
Das Rezept habe ich von PORCUPINE TREE und kam gestern in Wettingen bei Zürich bereits zum zweiten Mal in den Genuss, es auszuprobieren. Das erste Mal hatten Stephan und ich die Leckerei beim Southside-Festival vor gut zwei Jahren, da allerdings schon nachmittags zur (Hopfen)-Tee-Zeit. Philipp und Chris schlemmten gestern zum ersten Mal von diesem wirklich beeindruckenden Rockspektakel.
Wer auf frickeligen Rock mit schwer nachvollziehbaren Rhythmen und Tempiwechseln steht, der sollte sich das ganze mal servieren lassen. Die nächste Gelegenheit in der Nähe wäre allerdings schon morgen in der Stuttgarter Carl-Benz-Arena zur Dinner-Zeit.
Bon Appetit!
ich habe mir mal wieder meine alljährliche Fasnachtsgrippe gegönnt und liege geplättet auf der Schnauze. Am Ende ist es für alle vielleicht besser so, sonst hättet ihr mich <-- so heute nachmittag auf der Hergete ertragen müssen.
Ein dreifach kräftiges Hatschi!!!